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Kontakt

Evangelische Kirchengemeinde Drevenack

Gemeindebüro & Pfarrhaus
Annette Kruse
Kirchstraße 6, 46569 Hünxe
02858 2674

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weitere ADRESSEN

 

Pfarrerin Anke Bender

02858-2674
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Pfarrer Helmut Joppien

02858-2674
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Pfarrer Hans Herzog (Lühlerheim)

02853-4481789
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Dorfkirche Drevenack
Am Kirchplatz

46569 Hünxe


Küsterin: Gudrun Piechocki
02858-6524

Friedhof

Während in den Jahrhunderten zuvor die Toten der Gemeinde rund um die Kirche bestattet worden sind (zum damaligen Friedhofsplan siehe Isabelle Benninghoff-Lühl, Drevenacker Chronik S. 96f.), wurde aufgrund preußischer Hygienevorschriften zum Schutz des Grundwassers in den vierziger Jahren des 19. Jahrhunderts im dünigen Wald an der heutige Kirchstraße ein neuer Friedhof angelegt. Vorgesehen waren 305 Familiengrabstätten für je sechs Bestattungen sowie 102 Einzelgrabplätze.

Die Friedhofsfläche wurde 1929 durch den Erwerb einer Teilfläche eines vormaligen Sägewerkes  um 7.692 m² erweitert. Eine weitere Erweiterung mit der Anlage eines neuen Bestattungsfeldes wurde 1987 bis 1989 getätigt, so dass die Friedhofsfläche insgesamt fast 20.000 m² beinhaltet; daran schließen sich gemeindeeigene Waldflächen mit weiteren 2,4 ha an. Auf diesem neuen Friedhofsfeld befinden sich vor allem Doppelwahlgrabstätten und Rasengrabfelder. Der zukünftige Bedarf wurde wohl zu großzügig erwartet, so dass einige Felder wohl niemals belegt werden. Die vorgehaltene Gesamtkapazität beträgt 3.408 Begräbnisplätze. Während auf dem neuen Friedhof zusammenhängend belegt werden kann, entstehen zwischen den alten Familiengrabstätten immer wieder freie Felder, die gärtnerisch gestaltet werden sollen. Die Gemeinde möchte den Waldfriedhof-Charakter bewahrt wissen und in diesem Sinne werden immer wieder abgängige Gehölze durch neue Hochstämme ersetzt.

 

Aussegnungshalle

Auf dem Gelände des Drevenacker Friedhofes stehen zwei Aussegnungshallen. Die ältere Halle (Baujahr 1962/63) befindet sich in der nordwestliche Ecke des Geländes, in der Nähe der Kompostlege. Sie ist dem ursprünglichen Zweck entwidmet und wird als Maschinenhalle sowie Aufenthaltsraum für die Mitarbeiter genutzt, da im Zuge der Erweiterung des Friedhofes in den Jahren 1987 bis1990 am westlichen Zugang über die Küsterstege eine neue Aussegnungshalle errichtet wurde. Das Gebäude beinhaltet einen Aussegnungsraum, in dem der zu bestattende Leichnam aufgebahrt wird, bevor im Laufe der Trauerfeier der Sarg oder die Urne zum Begräbnisplatz getragen werden. Dieser Raum ist bewusst nicht so groß geplant, dass eine Trauerfeier darin stattfinden kann. In der Drevenacker Bestattungstradition wird zunächst die Trauerfeier ohne Sarg oder Urne in der Kirche gehalten, anschließend erfolgt die Beisetzung von der Aussegnungshalle abgehend.

Des Weiteren befinden sich in der Aussegnungshalle zwei Räume mit Kühlzellen, in denen die zu Bestattenden aufgebahrt werden, sowie ein Toilettenraum.